Ausnahmsweise am Sprung gewinnt die SG Bad Wünnenberg/Elsen den vierten Landesligawettkampf der Saison 2025. Die Halle in Isselhorst ist ähnlich kuschelig eng wie die Wünnenberger Halle. So musste von der olympischen Reihenfolge abgewichen werden und der Sprung als letztes Gerät geturnt werden. Die Kernmannschaft um Lewis Barhoumi, Julian Woeste, Olaf Klinke und den gerade erst von der Influenza in die Senkrechte zurück gekehrten Thorsten Walter hoffte sehnlichst auf die Ankunft des verspäteten Mannschaftskameraden Levin Eikel, der quasi eine Minute vor Wettkampfbeginn in Isselhorst aus dem Bus gehüpft kam. Ohne groß einzuturnen schüttelte Levin gleich seine Saisonbestleistung aus dem Ärmel und entlastete so Thorsten, der geschwächt aber tapfer sein Soll am Seitpferd, an den Ringen und am Barren ablieferte. Nachdem der Boden und das Seitpferd (dies nur knapp) an die Gastgeber gingen, holten Julian, Thorsten und Lewis uns an den Ringen den nötigen Vorsprung für die nächsten Geräte. Am Barren und Reck kam etwas unfreiwillige Hilfe von den Isselhostern, die jeweils eine Übung verturnten. Zwischenzeitlich lag Wünnenberg vorn, aber vor dem letzten Gerät galt es, einen Rückstand von rund 2 Punkten aufzuholen. Könnte dies gelingen? Isselhost zeigte zwei mäßige Handstandüberschläge. Lewis und Olaf turnten das Element deutlich schöner. Julian stand zwei Mal seinen höherwertigen Überschlag mit Salto vorwärts, und Levin zimmerte aus dem Stehgreif zwei Mal einen Tsukahara in den Stand. Obwohl Merlin von Isselhorst auch einen Tsukahara (Radwende mit Salto rückwärts) zeigte, reichten die Leistungen am Sprung, um den Rückstand in einen knappen 199:198 Sieg zu drehen.
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